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Günter Hecker





Kontakt
Alte Römerstr. 169
50769 Köln

Telefon BGM 0172.2537601
Telefax BGM 0221.9782438
Telefon 0221.783877
Telefax 0221.9782438
Mobil 0172.2537601
guenter.hecker@t-online.de

Ansprechpartner:
Günter Hecker
Ina Hecker

Stammsortiment
• Schnittblumen: Tulpen aus Gewächshaus und Freiland, Gehölzschnitt, Schnittstauden, Sommerschnitt und Sonnenblumen

 

Saisonale Ware
Frühjahr Sommer Herbst Winter
  • Treibtulpen
  • Freilandtulpen
  • Pfingstrosen
  • Bartnelken
  • Glockenblumen
  • Sonnenblumen und ein
    buntes Sortiment aus
    Sommerschnittblumen
    und Schnittstauden
  • Sonnenblumen
  • Hypricum
  • Chrysanthemen
  • Herbstbeiwerk

  • Treibtulpen
  • Mahonien
  • Heidelbeere
 

Spezialitäten
• Schnitttulpen von vor Weihnachten bis nach Ostern


Günter Hecker hat sich mit seiner Familie in der vor sieben Jahren gekauften Gärtnerei ganz auf Schnittblumen konzentriert. Der gelernte Landwirt setzt damit die Arbeit, die sein Onkel begann, fort. Auch der Verkauf auf dem Blumengroßmarkt hat Tradition, an den Wochenenden und in den Ferien können Kunden morgens manchmal fast die gesamte Familie an der Barbarastraße treffen.

„Wir arbeiten hier zusammen, manchmal auch an Feiertagen und in den Ferien“ erklärt Günter Hecker. Der Familienbetrieb hat zwei feste Arbeitskräfte und im Sommer Saisonarbeiter, die bei den Sommerblumen helfen. Doch wenn die Belegschaft Urlaub hat, ist die Mitarbeit der Familie verstärkt gefragt. Ehefrau Ina und die Töchter Christina und Julia helfen gern, und sie fahren auch gern auf den Großmarkt. „In der ersten Viertelstunde ist das manchmal schon hart, aber spätestens wenn ich auf dem Markt angekommen bin, beginnt die Freude am verkaufen“ sagt Hecker. An jedem Morgen in der Woche praktisch hinter der eigenen Ware, hinter den eigenen Kulturen zu stehen und sie aktiv zu verkaufen – das ist der Reiz des Großmarktes für die Familie. Sie schätzt die anspruchsvollen Kunden und deren Rückmeldung auf das Sortiment.
Kurz vor Weihnachten begann die Saison bei den Heckers im Kölner Stadtteil Rheinkassel, nur wenige Fahrminuten vom BGM entfernt. Die ersten Tulpen konnten geerntet werden, fünf Tage vor dem Fest war die Menge groß genug um die Sortier- und Bündelanlage in Betrieb zu nehmen. 1,2 Mio. Tulpen treibt der Kölner pro Jahr. Zu jeder Jahreszeit sind mindestens 20 Sorten im Angebot, zählt man das gesamte Sortiment von Weihnachten bis Ende April durch, kommt man auf gut 60 Sorten. Frühe, mittelfrühe und späte Sorten sorgen für die bunte Vielfalt. Zu der gehören auch edles wie Papageitulpen, gefranste Sorten und natürlich gefüllte. Die Farben richten sich ein wenig nach der Jahreszeit: Zu Weihnachten und zum Valentinstag ist Rot besonders gefragt und deshalb immer mit mehreren Sorten im Angebot, Ostern steht Gelb im Vordergrund. Aber auch die Mode spielt eine Rolle, wie Ina Hecker weiß: „Violett und Lila ist zurzeit sehr gefragt und auch Rosa ist wieder im kommen“, berichtet sie. Mit den Freilandtulpen bieten die Heckers darüber hinaus im Frühjahr besondere Tulpen an, die nicht mehr überall zu bekommen sind. „Jede Sorte hat ihre eigenen Ansprüche, das macht dieses Geschäft so spannend“ weiß der Landwirt und Gärtner, der in jedem Jahr neue Varianten aufnimmt und mit jeder neuen Sorte Treib- und Erntetermine lernen muss. „Nur wenn man die Tulpen zum genau richtigen Zeitpunkt erntet ist die Qualität gut. Erwischt man sie zu früh, sind sie noch nicht reif und halten nicht in der Vase. Zu spät geerntete Sorten verblühen zu schnell“ erklärt Hecker. Auf Sonderwünsche seiner Kunden geht er gern ein. „Ich werde zunehmend nach kompletten Kisten gefragt, die die Floristen dann im Geschäft direkt vor den Kunden abernten. Wenn man die ein paar Tage vorher bestellt, kann ich schöne und gleichmäßige Kisten von den gewünschten Sorten aussuchen“ sagt er. So bekommen die Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Wer lose Zwiebeln zur Dekoration haben möchte, bekommt auch die, sie sollten aber ebenfalls vorbestellt werden. „Wir denken immer wieder mal darüber nach, zumindest einige Sorten gleich mit Zwiebel zu liefern wenn die Nachfrage dafür da ist“ überlegen die Heckers. Sie sind immer auf der Suche nach Verbesserungen und haben sich dafür dem „Tulpenclub“ bei der Landwirtschaftskammer angeschlossen. Dort treffen sich regelmäßig Tulpenspezialisten zu Fachexkursionen und zum Erfahrungsaustausch.

Eine gute Qualität bei Schnitttulpen erkennt man übrigens durch einfaches Anfassen: Das Laub muss fest und knackig sein, reibt man es vorsichtig aneinander, kann man ein feines Quietschen hören. Tulpen in guter Qualität sind am Vortag geerntet worden, die Schnittstellen müssen frisch sein. Die ersten Tulpenzwiebeln kommen ab Oktober auf den Hof. Am Band werden sie in schwarze Kisten auf eine spezielle Erde gelegt und mit einer feinen Sandschicht abdeckt. Anders als Sorten, die sich besonders gut für die Topfkultur eignen, werden Schnitttulpen im Kühlhaus präpariert. Die Zwiebeln sind bereits vorgekühlt wenn sie nach Köln kommen, Hecker verleiht ihnen im eigenen Kühlhaus nur noch den letzten Schliff. Ist die Kühlphase abgeschlossen, kommen die Kisten in das 800m² große Gewächshaus zum Treiben. Das dauert je nach Jahreszeit und Sorte zwischen drei und vier Wochen. Natürlich reagiert auch hier jede Sorte wieder anders – nur wer sich intensiv mit der Kultur beschäftigt, wird mit ihr auf Dauer Erfolg haben. Ein weiterer Grundstein für den Erfolg ist ein guter und zuverlässiger Lieferant. Über die Qualität der Tulpen entscheidet nicht nur das Können des Gärtners, sondern auch ihre Vorkultur. Bis eine Treibtulpe zum Kunden kommt, musste die Zwiebel ein Jahre in einem geeigneten durchlässigen Boden vermehrt und herangezogen werden. Bereits zu Weihnachten bieten die Heckers besondere Sorten wie weiße Papageitulpen oder gefüllte Varianten an. „Wenn diese Sorten in Europa kultiviert werden, kann man sie so früh nicht ohne deutliche Qualitätsverluste treiben. Ende April, wenn die letzten Freilandtulpen zu haben sind, beginnen in Rheinkassel die Vorbereitungen auf den Sommer. Ab Mai sind mit den Bartnelken die ersten Freilandschnittblumen auf dem Markt, etwas später folgen die Pfingstrosen und dann geht es den ganzen Sommer über mit einem farbenfrohen Sortiment bis hin zu Sonnenblumen und Ziergräsern weiter. Allein von den Sonnenblumen bauen die Heckers 5ha an, insgesamt stehen im Betrieb 8ha für den bunten Blumenreigen in der warmen Jahreszeit zur Verfügung. Dabei nutzt Günter Hecker die Kenntnisse aus der Landwirtschaft in Sachen Maschineneinsatz und schafft es so auch im Sommer, seinen Kunden immer frische Schnittblumen anzubieten.