head

leer

Heinen


heinen1


Kontakt
Rosenweiherweg 19
53332 Bornheim

Telefon BGM 0221.7607078
Telefon 02227.912080
Telefax 02227.912081
gartenbau.heinen@t-online.de

Ansprechpartner:
Thomas Heinen

Stammsortiment
• Stauden - Blumenzwiebel

heinen2

Saisonale Ware
Frühjahr Sommer Herbst Winter
  • Blumenzwiebel
    für Stauden
  • Sortiment
    blühende Stauden
  • Herbststauden

 
heinen3

Spezialitäten
• Sedum Sorten • Anemonen • Gräser • Dahlien


Man nehme: Blumenzwiebeln, Töpfe, Erde, Wasser und Wärme und schon kann die Treiberei von Tulpen, Hyazinthen und Co losgehen – doch das ist weit gefehlt: Das Treiben von Blumenzwiebeln in Töpfen ist ein Spezialgebiet, das viel Erfahrung, Geduld und gärtnerisches Können verlangt. Thomas Heinen hat sich mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern darauf spezialisiert. Jetzt beginnt die Saison der Tulpen in den Töpfen.

Mit gut 80 Tulpen-Sorten und fast 1,8 Mio Zwiebeln bietet Thomas Heinen ein sehr großes Sortiment an. Mengenmäßig gesehen kommt nach den Tulpen lange erst einmal nichts, dann folgen mit großem Abstand Hyazinthen, kleinblumige Narzissen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokus, Traubenhyazinthen und Schachbrettblumen. Nicht nur die einzelnen Arten, auch einzelne Sorten oder Gruppen verlangen nach besonderer Behandlung. Äußerlich wirken Blumenzwiebeln vielleicht unverwüstlich, doch sie sind in ihrem Inneren Sensibelchen, mit denen man umgehen können muss. „Die Unterschiede beginnen schon mit der Herkunft. Es ist nicht einfach gute Lieferanten für die Qualitäten zu finden, die wir brauchen“ berichtet Thomas Heinen. Nach dem Eintopfen im Arbeitsraum der Gärtnerei mit 4600 m² Gewächshäusern und 2,7 ha Freilandfläche kommen die Zwiebeln ins Freie. Ohne Kältereiz kommt keine Blumenzwiebel zur Blüte. „Natürlich kann man diesen Reiz auch im Kühlhaus erzielen, doch die natürliche Kälte ist immer noch die beste für die Zwiebeln. Wir haben viel mit dem Kühlhaus experimentiert, wegen der Qualität bleiben wir bei der klassischen Methode mit dem Freiland“ ist die Erfahrung von Heinen. Diese Methode ist arbeitsaufwendiger als das Nutzen des Kühlhauses, doch die bessere Qualität zählt in erster Linie in Bornheim. Haben die Zwiebeln genug Kälte bekommen, werden sie partieweise ins Gewächshaus zur Treiberei gebracht. Um festzustellen, wann welche Partie die gewünschte Qualität bringt, werden einzelne Töpfe vorab in der „Versuchsanstalt“ getestet. So heißen bei Heinen die beiden Mobiltische, auf denen Qualitäten gesichert und neue Sorten ausprobiert werden.

Eine gute Blumenzwiebel im Topf muss haltbar sein, sie soll eine schöne Farbe haben, nach dem Wunsch vieler Kunden nicht zu intensiv duften und sie soll kompakt sein. Bei den Tulpen sorgt vor allem die Wahl der richtigen Sorten für das gewünschte Ergebnis. Alle der gut 80 Sorten, die bei Heinen in Kultur sind, wird man nicht auf einmal erleben: Frühe, mittelfrühe und späte Sorten werden zu unterschiedlichen Terminen verkauft. „Uns fragen immer wieder Kunden nach bestimmen Sorten, die sie gern haben möchten. Doch wenn das zum Beispiel eine frühe Sorte ist, die jetzt auf dem Markt ist, bieten wir sie im März nicht mehr an weil wir dann die Qualität nicht gewährleisten können“ berichtet Dorothee Heinen. Die Chefin ist im Unternehmen für das Büro und für den Verkauf außerhalb des Blumengroßmarktes verantwortlich. Ihr Mann kümmert sich gemeinsam mit Verkäufer Klaus Mandt um die Kunden in Köln. „Wir richten unser Sortiment sehr genau auf die Wünsche unserer Kunden aus. Wegen der schnellen Rückmeldung schätze ich den Großmarkt sehr“ sagt Thomas Heinen zu seiner liebsten Vermarktungsform. Natürlich ist auch der Bornheimer immer auf der Suche nach Neuheiten um seine Kunden zu begeistern. Bei den Tulpen tut sich zurzeit viel im Bereich der botanischen Sorten, die mit dem Trend zur Natürlichkeit einhergehen. Aber auch bei den anderen Arten sind immer wieder neue und schöne Varianten im Angebot. Schönheit reicht Heinen allerdings nicht aus, so manch eine Neuheit kommt über den Status des Versuchs nicht hinaus wenn die Qualität und die Haltbarkeit nicht stimmen.

Topftulpen werden nach wie vor überwiegend als Zimmerpflanzen verwendet, doch sie sind auch sehr gut für das Freiland geeignet. „Je kühler die Tulpen stehen, desto besser halten sie und desto schöner ist die Farbe“ weiß das engagierte Ehepaar. Außerdem vertragen die Tulpen im Topf durchaus ein paar kalte Nächte im Frühjahr ohne Schaden zu nehmen. Die Saison der Blumenzwiebeln im Topf beginnt im Dezember und sie reicht bis Ostern. Weil die Zwiebeln ein Naturprodukt sind und mit Hilfe des Wetters zur Blüte gebracht werden, ist keine Saison mit vorherigen vergleichbar. „Wir können zum Beispiel heute noch nicht genau sagen welche Sorten in Woche 10 oder 11 blühen werden. Wir wissen nur, dass dann das Sortiment der späten Tulpen im Angebot ist. Alles andere müssen wir der Natur und dem Wetter überlassen“ sagt das Ehepaar, das für die Qualität seiner Produkte einsteht. Damit in Zukunft alle Kunden die Zwiebeln der Heinens erkennen können, gibt es ab sofort mit Tulupino eine eigene Marke, die auf jedem Etikett zu finden ist.

Nach der Blumenzwiebeltreiberei beschäftigen sich die Bornheimer mit ihren elf festen Mitarbeitern, darunter ist auch ein Auszubildender, mit Stauden in Töpfen. Noch harren die ersten frühen Stauden im kalten Gewächshaus oder unter Frostschutzvlies aus, doch bereits ab Ende März sind die ersten auf dem Markt zu haben. Im Angebot ist ein breites Sortiment mit ausgesuchten Varianten vom 11-cm-Topf bis zum sehr großen 27-cm-Topf. Gärtnermeister Thomas Heinen, der mit der Blumenzwiebeltreiberei, die bereits Betriebsgründer und Vater Jakob Heinen betrieb, aufgewachsen ist, reizt bei den Stauden vor allem die Vielfalt im Sortiment. Die Stauden werden in Bornheim von Anfang an kultiviert, im Sommer sind die Gewächshäuser deshalb vor allem mit dem Staudennachwuchs gefüllt. So werden die Glashäuser während des gesamten Jahres sinnvoll genutzt und die treue Belegschaft der Heinens hat immer gut zu tun.